Herausforderung Freiwillige führen

Das Begleiten und Führen von Freiwilligen kann eine grosse Herausforderung sein. Der Kursleiter vom Kurs "Begleiten und Führen von Freiwilligen", Hubert Kausch hat schon einige Erfahrungen damit gemacht.

Was ist Ihr beruflicher Hintergrund und wo sind Sie aktuell tätig?

Von Haus aus bin ich Philosoph, Theologe und Organisationsentwickler. Mit einem beruflichen Standbein beschäftige ich mich mit Ethik, mit dem anderen mit Freiwilligenarbeit als Leiter Freiwilligenarbeit im Schweizerischen Roten Kreuz in Kanton Zürich.

Was für Erfahrungen haben Sie im Bereich Führen und Begleiten von Freiwilligen gesammelt?

Die ersten Erfahrungen in Bezug auf «Führen von Freiwilligen» reichen zurück in meine Zeit als junger Erwachsener in der Leitung einer Pfadi-Abteilung. Jahrzehnte später habe ich heute in meiner Arbeit täglich mit allen erdenklichen Fragen rund um den Einsatz von Freiwilligen zu tun, auch und besonders in schwierigen Situationen.

Was möchten Sie den Kursteilnehmer*innen am Kurs vermitteln?

Im Kurs möchte ich einen Fokus legen auf das Besondere am freiwilligen Tätigsein. Freiwilliges Engagement unterscheidet sich wesentlich von Erwerbs- und von Reproduktionsarbeit. Wie wirkt sich diese Besonderheit auf die Beziehungen zwischen Koordinatorin und Freiwilligem aus? Wie beeinflusst das das Verhältnis zwischen Freiwilligen und Begünstigten, wenn Freiwillige zugunsten von anderen Personen in einem direkten Beziehungsverhältnis stehen? Koordinatorinnen und Koordinatoren «führen» ohne klassische Sanktionsmittel. Kann das gelingen?

Interessiert? Mehr Informationen zum Kurs und Anmeldung hier.