Manifest zur Förderung der Freiwilligenarbeit

Im Namen von 28 Organisationen übergab das Schweizerische Rote Kreuz am 18. November dem Eidgenössischen Parlament ein Manifest zur Förderung und Anerkennung von freiwilligem Engagement. Freiwillige leisten in Krisenzeiten wie auch im Alltag einen essentiellen Beitrag, damit unsere Gesellschaft funktioniert. Dies muss honoriert werden.

 

 

Freiwilliges Engagement muss auch in Zukunft attraktiv und gesellschaftlich relevant gestaltet sein, denn es trägt massgeblich zum politischen, gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Funktionieren der Schweiz bei. Freiwilliges Engagement braucht eine Ansprechstelle auf nationaler Ebene, öffentliche Anerkennung, den Abbau von administrativen und rechtlichen Hindernissen und ein Anrecht auf unbezahlten Freiwilligen-Urlaub oder ein freiwilliges soziales Jahr.

Dies fordern benevol und 27 weitere Organisationen in einem gemeinsam unterzeichneten Manifest, das sie anlässlich der Jahrestagung des Netzwerks «freiwillig engagiert» an Nationalratspräsidentin Isabelle Moret übergeben haben.

Auch in Krisen wie der aktuellen Corona-Pandemie spielen Freiwillige eine tragende Rolle für die Gesellschaft. Freiwilliges Engagement ist aber keine Selbstverständlichkeit. Die demografische Entwicklung, zunehmender Bedarf an freiwillig erbrachten Leistungen und der Wunsch nach flexibleren Einsätzen werden künftig grosse Herausforderungen zur Deckung des Bedarfs an Freiwilligeneinsätzen darstellen. Mit den Forderungen aus dem Manifest soll diesen Herausforderungen begegnet werden, damit freiwilliges Engagement auch künftig attraktiv ist.