Covid-19 / Freiwilligenarbeit

Die formelle Freiwilligenarbeit muss in den meisten Fällen – entsprechend den Massnahmen des Bundes – eingestellt, reduziert oder in anderer, zulässiger Form stattfinden.

Wir bitten Einsatzorganisationen und Begünstigte um Verständnis und Respekt für Freiwillige, die unter den aktuellen Umständen keine Einsätze leisten.

Sämtliche Vereinsaktivitäten, die eine physische Präsenz erfordern, wie Versammlungen, Bildungsangebote etc. werden abgesagt, verschoben oder in ihrer Form so angepasst, dass sie auf dem Korrespondenzweg, telefonisch oder digital erfolgen können.

Vitamin b hat aus aktuellem Anlass ein Dokument zu den Fragen bzgl. Vereinsversammlungen und Corona erstellt.

Informationen für Freiwillige / Einsatzwillige

Viele Freiwillige / Einsatzwillige beschäftigen sich damit, wie Risikogruppen oder Berufsleute im Gesundheitswesen unterstützt werden (können), die Solidarität ist gross, wir danken Ihnen dafür.

Tätigkeiten wie beispielsweise Einkaufen für ältere Personen oder Kinderbetreuung sind angesichts der Pandemie eine Herausforderung. Wie genau ein achtsames freiwilliges Engagement aussehen soll wird  zurzeit von Behörden, Fachstellen und informellen Hilfegruppen genau geprüft.

Wichtig!:
Persönlicher Kontakt und Interaktion mit Menschen und Zielgruppen sind nicht geboten, sondern potenziell gefährlich und daher immer auf die Notwendigkeit zu überprüfen.

•             Solidarität heisst im Moment Verzicht. Das heisst, die erste Engagementform ist im Moment möglichst wenig / keinen direkten persönlichen / face to face Kontakt zu anderen Menschen herstellen.

•             Bitte keinen zu grossen Aktionismus und Helfer-Enthusiasmus:

«Freiwillige können sich gefährden und auch die zu versorgenden Menschen können bei Nachbarschaftshilfe gefährdet werden. Dazu finden sich bislang noch zu wenige Hinweise oder konkrete Schutz- und Verhaltensanweisungen (z.B. Frage von Übertragungsrisiken durch Kontakt bei Einkaufstaschen oder ähnliches).»

•             In diesem Zusammenhang erscheint es sinnvoll zu sein, z.B. als Freiwillige/r jeweils nur einen Haushalt zu übernehmen und damit Multiplikationseffekte, vor denen bereits bei der Kinderbetreuung gewarnt wird (z. B. haushaltsferne Kinder zu betreuen) zu vermeiden.

•             Sinnvoll sind Engagements, die telefonisch oder digital ermöglicht werden, z.B. zur Vermeidung von Einsamkeit.