Vive le futur! benevol Kanton Bern / benevol canton de Berne

Am 6. Mai 2021 haben die Mitgliederversammlungen der Trägervereine benevol Bern und benevol Biel-Bienne und Umgebung der Fusion zugestimmt. Gleichentags wurde der neue Verein «benevol Kanton Bern / benevol canton de Berne» gegründet, mit dem Auftrag das Engagement im ganzen Kanton zu fördern.

Ins Co-Präsidium gewählt wurden Peter Walther und Annekäthi Bischoff. Die Zusammenführung der beiden Kulturen, beider Teams und die Umsetzung der Neuausrichtung sei eine grosse Aufgabe: «Wir packen diese freudig an», erklärt Bischoff. Und Walther ergänzt: «Als zweisprachige Fachstelle wollen wir ein verlässlicher Partner für alle Gemeinden werden, welche die Freiwilligenarbeit fördern wollen». Beide frisch Gewählten bedankten sich für das ausgesprochene Vertrauen und sind voller Elan, um die nächsten Schritte auf dem neuen Weg zu gehen.

Verlässlicher Partner für die Gemeinden
Die beiden Standorte Bern und Biel sollen erhalten bleiben, ebenso die beiden verankerten Schwerpunkte «Begleitung von Einsatzorganisationen» und «Niederschwellige Bildungsangebote im Bereich Freiwilligenarbeit». Ein besonderes Augenmerk gilt dem Ausbau des Angebotes für Gemeinden. Bereits 2016 wurde die Plattform comun im Bieler Seeland lanciert. Einwohnergemeinden werden im Freiwilligen-Management so unterstützt, dass der Zusammenhalt in der Gemeinde und das Engagement gestärkt werden. Dies geschieht durch eine gelingende Vermittlung, Unterstützung bei der Koordination und Vernetzung vor Ort.

«Es ist eine Chance für das Engagement im Kanton Bern»
Dem Antrag zur Fusion stimmte die Mitgliederversammlung von benvol Biel-Bienne einstimmig zu. Die Mitglieder von benevol Bern stimmten mit 20 Ja bei 2 Enthaltungen und ohne Gegenstimme zu.

Der neu gegründete Verein «benevol Kanton Bern / benevol Canton de Berne» wird seine Aktivitäten 2022 offiziell aufnehmen, im laufenden Jahr werden die Angebote weiterentwickelt und die Geschäftsstellen in Bern und Biel zusammengeführt. Der Tagespräsident Jan Gnägi ist überzeugt: «Der eingeschlagene Weg ist eine Chance für das freiwillige Engagement im Kanton».