Projekte

Prix benevol Luzern 2019

Verleihung des Prix Benevol 2019

In der Schweiz werden jedes Jahr rund 665 Millionen Stunden Freiwilligenarbeit geleistet – sei es in einer Organisation, in einem Verein oder im privaten Rahmen. Viele der Freiwilligen übernehmen ganz selbstverständlich Verantwortung für die Gesellschaft und tragen damit zum Erhalt von sozialen Angeboten, kulturellen Anlässen und einem lebendigen Vereinsleben bei.

 

Bereits schon zum neunten Mal wurde am 6. September 2019 im Kantonsratsaal in Luzern der Prix Benevol als Zeichen der öffentlichen Anerkennung der Freiwilligenarbeit im Kanton Luzern vergeben. Benevol Luzern, die Fachstelle für Freiwilligenarbeit, konnte mit NR Prisca Birrer-Heimo, NR Leo Müller, RR Guido Graf, KR-Präsident Josef Wyss und KR Urs Dickerhof eine hochkarätige Jury besetzen.

Die 4 Preisträger 2019 zeigen die Vielfalt der Freiwilligenarbeit auf und stehen stellvertretend für die vielen Freiwilligen in unserem Kanton. Sie engagieren sich in den Themen Natur, Soziales und Integration.  

Bergwaldprojekt Hilfernthal Entlebuch/Escholzmatt

Von der Zerstörung des Schutzwaldes durch Stürme wie Lothar im Jahre 1999, Burglind und dem darauffolgenden Föhnsturm in diesem Januar haben sich unsere Wälder noch nicht erholt. Auch nicht jener im Hilfernthal, im Gemeindegebiet von Escholzmatt-Marbach. Die finanziellen und personellen Ressourcen der kantonalen und kommunalen Behörden sind begrenzt. Abhilfe schafft das «Bergwaldprojekt», eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Graubünden. Im Hilfernthal ist sie nun seit zehn Jahren aktiv. 15 bis 20 Freiwillige helfen jährlich während zweier Wochen in unermüdlichem Einsatz diesen Bergwald wieder aufzuforsten. In mühseliger Arbeit pflanzen sie 5 verschiedene Baumarten für einen gut durchmischten Schutzwald an. Die vor 10 Jahren gesetzten Tannen sind mittlerweile ca. 6 Meter hoch. Ein Schutzwald ist für die Bevölkerung wichtig. Er schützt Häuser, Strassen, Schienen oder Stromanlagen vor Murgängen, Steinschlägen und Lawinen.