©Jonathan Stutz/fotolia.de

Weiterbildungsmodul Flucht und Trauma

In der modularen Weiterbildung «Flucht und Trauma» des Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) setzen sich die Teilnehmenden mit den Lebensumständen von Menschen auseinander, die Krieg, Verfolgung und Flucht erlebt haben.
Das Grundlagenmodul am Vormittag vermittelt differenzierte Hintergrundinformationen zum Thema. Im Aufbaumodul am Nachmittag wird das Gelernte aus dem Grundlagenmodul mit einer therapeutischen Fachperson des Ambulatoriums für Folter- und Kriegsopfer SRK vertieft und erweitert.
Die beiden Module können auch einzeln gebucht werden.

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die sich beruflich (z.B. Sozialarbeit, Pädagogik, Betreuung) oder ehrenamtlich für Geflüchtete engagieren.

Datum und Ort

Donnerstag, 12. September 2019, 9.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17. 00 Uhr

Pflegeheim Stadtpark, Hagbergstrasse 33, 4600 Olten

Anmeldung und weitere Infos

Hintergrund

Der Krieg hört für die betroffenen Menschen nicht einfach auf, wenn die Waffen schweigen. Die kriegerische Gewalt selber wie auch die Flucht vor dem Krieg hinterlassen oft tiefe Spuren. Die Folgen dieser Erlebnisse schütteln die Kriegsflüchtlinge auch beim Grenzübertritt nicht einfach ab.

Rund die Hälfte der in westliche Länder flüchtenden erwachsenen Personen leidet unter Traumafolgeerkrankungen. Auch Kinder und Jugendliche weisen häufig spezifische Anzeichen von psychosozialen und körperlichen Belastungen auf. Die Begleitung von und die Arbeit mit (jungen) Geflüchteten ist deshalb herausfordernd, denn Flüchtlingsarbeit ist immer auch Traumaarbeit.

Empfehlung benevol

benevol Solothurn empfiehlt Ihnen diese SRK-Weiterbildung herzlich.

Freiwillige, die sich im benevol-Projekt "Deutsch zu zweit" engagieren, erhalten die Kurskosten zurück erstattet, bitte kontaktieren Sie uns: stephanie.fuchs@remove-this.benevol-so.ch.