benevol-Park

Viele Vereine, Institutionen, Stiftungen und Non-Profit-Organisationen (NPO) in der Schweiz erfüllen ihre Aufgaben mit der Unterstützung von Freiwilligen. Die Ansprüche an die Qualität ihrer Arbeit sind hoch, das Budget oft eher klein. Mit möglichst geringem Personalaufwand werden die vielfältigen Arbeiten koordiniert und durchgeführt. Die Angestellten bzw. Freiwilligen sind zwar meist Profis in ihrem Kernthema, zusätzlich müssen sie aber auch weitere Bereiche ausserhalb ihrer Kernkompetenz abdecken: Buchhaltung, Kommunikation, Marketing, technische Infrastruktur, administrative Tätigkeiten, Fundraising. Dies führt zur Überforderung und Ausbrennen der Angestellten bzw. Freiwilligen und dadurch zu einer hohen Fluktuation. Die Kernaufgaben werden vernachlässigt oder andere Aufgaben zurückgestellt, bei steigender Unzufriedenheit sinkt die Qualität der Arbeit.

Laut einer Studie des Instituts für Qualitätsmanagement und Angewandte Betriebswirtschaft IBQ-FHS im Auftrag der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons St.Gallen (GGK) leidet gut ein Viertel der St.Galler Vereine unter bürokratischen Vorschriften des Staates. Hierbei handelt es sich unter anderem um Qualifikationsanforderungen, Bauauflagen, steuerliche Aspekte (Mehrwertsteuer), Sozialversicherungsabrechnungen oder staatliche Qualitätsansprüche und Kontrollmechanismen (Rechenschaftsberichte, etc.). Die Freiwilligen sind nicht in der Lage, diese Aufgaben innerhalb ihres begrenzten Zeitrahmens zu erledigen und empfinden laut Studie Regelanpassungen als Hindernisse in ihrer täglichen Arbeit. Als Schlussempfehlung hält die Studie eine bessere Koordination und kurze Dienstwege für essentiell, um weiterhin das gemeinnützige Engagement im Kanton zu unterstützen. Der geplante benevol-Park verfolgt genau dieses Ziel.

Die Idee

Im benevol-Park steht Infrastruktur und Fachpersonal zur Verfügung, welches projektbezogen oder längerfristig gebucht werden kann.

mehr...