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Lockerungen ab 22. Juni 2020 
Seit dem 22. Juni 2020 sind viele Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus aufgehoben. Eine Übersicht aller Entscheide finden man in der Tabelle «Lockerung der Massnahmen und mögliche nächste Schritte (PDF, 202 kB, 19.06.2020)».  

Eigenverantwortung bleibt wichtig: Vor einer Ansteckung schützen Sie sich am besten, indem Sie die Hände regelmässig mit Seife waschen und Abstand halten. Befolgen Sie daher weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln.

Neu gilt:
- Treffen von mehr als 30 Personen im öffentlichen Raum sind erlaubt.
- Der empfohlene Mindestabstand zwischen zwei Personen wird von 2 auf 1,5 Meter reduziert.
- Veranstaltungen mit bis 1000 Personen sind erlaubt. Bei mehr als 300 Personen braucht es  Unterteilungen in Sektoren von max. 300 Personen.
- Konsumationen in Restaurants, Bars und Clubs müssen nicht mehr sitzend erfolgen. Zudem sind die Sperrstunden aufgehoben.
- Wettkämpfe in Sportarten mit engem Körperkontakt dürfen stattfinden.
- Die Bestimmungen zum Schutz von besonders gefährdeten Personen sind aufgehoben.
- Die Homeoffice-Empfehlung ist aufgehoben.

Schutz von Arbeitnehmenden
Seit dem 22. Juni sind die Homeoffice-Empfehlung sowie die spezifischen Vorgaben zum Schutz von besonders gefährdeten Personen aufgehoben. Die Arbeitgeber entscheiden selber darüber, wie die Arbeitnehmenden geschützt werden und ob sie von zu Hause oder im Büro arbeiten sollen.

Dabei gilt das Arbeitsgesetz: Der Arbeitsgeber ist verpflichtet, die Gesundheit der Arbeitnehmenden mit entsprechenden Massnahmen zu schützen.

In Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus bedeutet dies: Die Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass die Arbeitnehmenden die Empfehlungen betreffend Hygiene und Abstand einhalten können. Kann der empfohlene Abstand nicht eingehalten werden, sind Massnahmen gemäss dem im Arbeitsbereich üblichen «STOP-Prinzip» (Substitution, Technische Massnahmen, Organisatorische Massnahmen, Persönliche Schutzausrüstung) zu treffen. Beispiele dafür sind die Arbeit im Homeoffice, die physische Abtrennung von Arbeitsplätzen oder das Tragen von Gesichtsmasken.

Vorgaben für Schutzkonzepte
Der Bundesrat hat die Vorgaben für Schutzkonzepte per 22. Juni 2020 vereinfacht und für die verschiedenen Lebensbereiche vereinheitlicht. Für alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betriebe, einschliesslich obligatorische Schulen und nachobligatorische Bildungseinrichtungen, sowie für Veranstaltungen braucht es weiterhin ein Schutzkonzept. Private Veranstaltungen sowie öffentlich nicht zugängliche Betriebe benötigen keine Schutzkonzepte.

Für alle Branchen gelten dieselben Vorgaben für Schutzkonzepte. Diese Vorgaben sind durch die Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19 Epidemie (Art. 4 und Anhang) geregelt. Verbindliche Rahmen- und Musterschutzkonzepte gibt es nicht mehr, Branchen und Verbände können diese jedoch als Hilfestellung zur Verfügung stellen. Die Betreiber resp. Veranstalter sind weiterhin verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen. Informationen zu den Schutzkonzepten finden Sie auch auf der Webseite des SECO.

In allen Situationen gilt: Personen mit Krankheitssymptomen sollen zu Hause bleiben und sich testen lassen.

Folgende Vorgaben gelten:

  1. Das Schutzkonzept muss Massnahmen zur Hygiene (z. B. Möglichkeit zum Händewaschen oder Händedesinfektion, regelmässige Reinigung von Oberflächen) und zur Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern vorsehen.
  2. Falls der Abstand nicht eingehalten werden kann, müssen geeignete Schutzmassnahmen, wie das Tragen einer Hygienemaske oder Trennwände, umgesetzt werden.
  3. Falls sowohl der Abstand wie auch die Schutzmassnahmen nicht eingehalten werden können, müssen die Betreiber resp. Veranstalter Kontaktdaten der anwesenden Personen aufnehmen. Wird eine Person positiv auf das neue Coronavirus getestet, ist dadurch sichergestellt, dass sämtliche engen Kontakte dieser Person rückverfolgt werden können (Contact Tracing). Dabei müssen Betreiber resp. Veranstalter folgendes einhalten:
    - Information der anwesenden Personen zur Erhebung und Verwendungszweck der Kontaktdaten
    - Auf Anfrage: Weiterleitung der Kontaktdaten an die kantonalen Behörden
    - Aufbewahrung der Kontaktdaten während 14 Tagen und anschliessende Vernichtung der Daten
    - Im Schutzkonzept wird eine Person bezeichnet, die für die Umsetzung des Konzepts verantwortlich ist und den Kontakt zu den kantonalen Behörden pflegt.

Aktuell: Muster-Schutzkonzept für Einsatzorganisationen (Version 1. Juli 2020)

Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen weiterhin über ein spezifisches Schutzkonzept verfügen, folglich ist ein Schutzkonzept ist für entsprechende Einsatzorganisationen Voraussetzung, damit sie ihre Tätigkeiten mit Freiwilligen wahrnehmen dürfen. Grundsätzlich gilt die Gleichbehandlung von freiwillig tätigen sowie angestellten Personen in der Organisation. Die Verantwortung für sichere Einsätze liegt bei der Organisation. Das Dokument dient als Muster, um Einsatzorganisationen bei der Erstellung ihres individuellen Schutzkonzepts gegen Covid-19 zu unterstützen. benevol übernimmt keine Haftung und es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. 

Muster-Schutzkonzept (PDF)

Muster-Schutzkonzept (Word)